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Barrierefreiheit

Gutes Zeugnis für Zugänglichkeit der Vinschger Bahn

.Ein gutes Zeugnis hat die Sozialgenossenschaft "independent L." der Vinschger Bahn ausgestellt. Sie hat die Zugänglichkeit der Bahn und ihrer Strukturen für Menschen mit Behinderung unter die Lupe genommen und sie als "vorbildhaft in Europa" bezeichnet. Die Ergebnisse der Studie haben Martin Telser, Vorsitzender der Genossenschaft, Mobilitätslandesrat Thomas Widmann und Helmuth Moroder, Projektleiter der Vinschger Bahn bei der STA (Südtiroler Transportstrukturen AG), vorgestellt.

"Wenn wir wollen, dass die Vinschger Bahn ein Vorzeigemodell für den öffentlichen Nahverkehr sein soll, dann soll sie es in allen Belangen und für alle Nutzer sein", so Landesrat Widmann. Aus diesem Grund hat die STA die Sozialgenossenschaft "independent L." damit beauftragt, die Bahnhöfe und die Bahn selbst auf ihre Zugänglichkeit für Menschen mit Behinderung zu untersuchen. "Es ist uns in dieser Studie bestätigt worden, dass die architektonischen Hürden für die in ihrer Mobilität eingeschränkten Menschen beseitigt worden sind", so der Landesrat.

Unter die Lupe genommen haben die Experten der Sozialgenossenschaft die 18 Bahnhöfe der Linie von Meran nach Mals, deren Parkplätze, Bahnsteige, sanitären Anlagen, Restaurants und Cafes, sowie nicht zuletzt den Zugang zu den Zügen. 14 der 18 Bahnhöfe - Meran, Marling, Töll Brücke, Rabland, Plaus, Naturns, Staben, Tschars, Kastelbell, Goldrain, Schlanders, Laas, Schluderns, Mals - wurden dabei als "zugänglich" eingestuft, die restlichen vier Bahnhöfe (Algund, Latsch, Eyrs, Spondinig) als "zugänglich mit Hilfe". Kein einziger Bahnhof wurde mit dem Prädikat "nicht zugänglich" versehen.

Der Vorsitzende von "independent L.", Martin Telser, bezeichnet die Vinschger Bahn als "vorbildhaft in Europa", was die Barrierefreiheit angehe. "Wir danken dem Mobilitätsressort für die Sensibiliät für dieses Thema, die Ausdruck zukunftsweisender Planung ist", so Telser. Wie Helmuth Moroder von der STA, Projektleiter der Vinschger Bahn und Auftraggeber dieser Studie, erklärte, seien als letzte Maßnahmen zur Gewährleistung des barrierefreien Zugangs an den Bahnsteigen Holzprofile montiert worden, die den Spalt zwischen Plattform und Zugeinstieg auf neun Zentimeter reduzieren, eine Breite also, die auch für motorisierte Rollstühle überwindbar ist. "Die Vinschger Bahn präsentiert sich damit einmal mehr als Beispiel eines gut durchdachten und umgesetzten Verkehrskonzeptes in unserem Land und als einzige auch rollstuhlgerechte Bahn italienweit", so Widmann.

Informationen über die Zugänglichkeit und Ausstattung der einzelnen Bahnhöfe der Vinschger Bahn finden Sie auf der Homepage der Studie:

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